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Keramikheizung: Funktionsweise, Vorteile, Kosten & Kaufratgeber

Keramikheizung: Funktionsweise, Vorteile, Kosten & Kaufratgeber

Keramikheizungen gewinnen bei der modernen elektrischen Heizung zunehmend an Bedeutung und werden für ihre höhere Energieeffizienz und die angenehmere Wärme im Vergleich zu herkömmlichen Elektroheizungen geschätzt. Aber wie funktionieren diese Systeme tatsächlich, und rechtfertigen sie ihren Preis?

Dieser umfassende Kaufratgeber erklärt die Technologie hinter Keramikkernheizungen, zeigt realistische Erwartungen an die Betriebskosten und vergleicht sie mit beliebten Alternativen wie Ölradiatoren und Konvektionsheizungen. Außerdem erfahren Sie, für welche Wohnbereiche sie besonders geeignet sind, welche wichtigen Sicherheits- und Installationsaspekte zu beachten sind und welche Vor- und Nachteile sie tatsächlich haben – damit Sie alles Notwendige zur Hand haben, um zu entscheiden, ob eine Keramikkernheizung die richtige Wahl für Ihren Raum ist.

Was ist eine Keramikheizung?

Eine Keramikheizung ist eine Art Elektroheizung, die einen hochdichten Keramikstein oder Keramikblock im Inneren des Geräts zur Wärmespeicherung verwendet. Statt sich ausschließlich auf warme Luft und Konvektion zu verlassen, nimmt der Keramikkern die Wärme des elektrischen Heizelements auf und gibt sie allmählich wieder ab, selbst nachdem sich das Heizelement ausgeschaltet hat. Diese Fähigkeit, Wärme zu speichern und langsam wieder abzugeben, unterscheidet Keramikkernheizungen von einfacheren Varianten elektrischer Heizgeräte und ist der Grund, warum sie häufig als eine der komfortabelsten Formen der elektrischen Heizung bezeichnet werden.

Keramikheizungen werden auch als „Trockenheizungen“ bezeichnet, da sie keine Flüssigkeit zum Heizen verwenden. Elektrische Keramikheizungen sind außerdem äußerst energieeffizient und speichern die Wärme gut – selbst nachdem sie ausgeschaltet wurden. Sie ähneln Ölradiatoren insofern, als ein elektrisches Heizelement den Kern erwärmt und diese Wärme anschließend auf den Heizkörper und dann an die Luft übertragen wird.

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Keramikheizungen unterscheiden sich von Heizlüftern dadurch, dass sie nicht unbedingt einen Ventilator benötigen, um die Wärme zu verteilen. Sie unterscheiden sich auch von Speicherheizungen, die speziell dafür ausgelegt sind, während günstigerer Stromzeiten erzeugte Wärme zu speichern und später abzugeben.

Je nach Modell können diese Heizkörper über einen oder zwei massive Keramikkern verfügen. Ein Heizkörper mit zwei Keramikkernen nutzt die erste Platte zur Speicherung der vom Heizelement erzeugten Wärme, während die zweite Platte dafür ausgelegt ist, einen Raum bei Bedarf schneller zu erwärmen. Das gesamte System wird durch einen Thermostat gesteuert.

Der gebotene Komfort und die verbrauchte Energiemenge unterscheiden sich je nach Modell erheblich, abhängig von der verwendeten Ausstattung (z. B. ein oder zwei Keramikkernen, Thermostaten usw.) und der Art des Materials, aus dem der Kern besteht.

Sind Keramikheizungen gut?

Ja, Keramikheizungen können eine gute Wahl sein, wenn Sie eine kontrollierbare, leise und unabhängige elektrische Heizung benötigen.

Sie sind besonders attraktiv, wenn Sie einzelne Räume beheizen möchten, anstatt ein komplettes Zentralheizungssystem zu betreiben. Sie können auch in Häusern sinnvoll sein, in denen die Installation neuer wasserbasierter Heizkörper oder die Erweiterung von Rohrleitungen umständlich wäre.

Keramikheizungen VS. wasserbasierte Heizkörper

Installation: Keramikheizungen sind Plug-and-Play-Geräte oder lassen sich einfach fest anschließen und benötigen weder Rohre noch einen Anschluss an einen Heizkessel. Wasserbasierte Systeme erfordern komplexe Installationsarbeiten an der Wasserleitung, das Entleeren des Systems und häufig das Entfernen von Dielen oder Bodenbelägen.

Wärmeeffizienz: Keramikgeräte wandeln 100 % des Stroms am Einsatzort in Wärme um, ohne Wärmeverluste durch Rohrleitungen. Bei wasserbasierten Systemen gehen 10–20 % der Wärme verloren, während heißes Wasser durch die Verteilungsrohre transportiert wird.

Steuerung & Zonierung: Keramikmodelle verfügen über unabhängige digitale oder intelligente Thermostate, mit denen Sie einzelne Räume beheizen können, ohne die Heizung im gesamten Haus einzuschalten. Wasserbasierte Heizkörper werden normalerweise über einen zentralen Heizkessel betrieben und beheizen dadurch möglicherweise ungenutzte Räume.

Wartung: Keramikheizungen sind vollständig wartungsfrei und haben weder Flüssigkeiten noch Leckagen. Wasserbasierte Systeme müssen regelmäßig entlüftet werden und erfordern eine Wartung des Heizkessels sowie eine Spülung von Ablagerungen und Schlamm.

Brennstoffkosten: Erdgas für wasserbasierte Heizsysteme bleibt pro kWh günstiger als Strom, wodurch wasserbasierte Systeme für die kontinuierliche Beheizung des gesamten Hauses günstiger sind. Keramikheizungen können jedoch bei der gezielten Beheizung einzelner Räume, bei kurzen Laufzeiten oder in Kombination mit Solarenergie Geld sparen.

Warum Sie sich für eine Keramikheizung entscheiden sollten

Es gibt mehrere Gründe, warum eine Keramikheizung für ein britisches oder europäisches Zuhause eine Überlegung wert sein kann:

  • Gute Wärmespeicherung: Ein Keramikkern kann Wärme speichern, nachdem das Heizelement abgeschaltet wurde.
  • Präzise Temperaturregelung: Viele moderne Modelle verfügen über elektronische Thermostate zur Aufrechterhaltung einer gewünschten Temperatur.
  • Programmierbare Heizung: Wöchentliche Zeitpläne können dabei helfen, Räume nur dann zu beheizen, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
  • Leiser Betrieb: Keramikheizungen ohne Ventilator arbeiten mit sehr wenig bis gar keinem mechanischen Geräusch.
  • Raumweise Heizung: Elektrische Heizkörper können unabhängig voneinander installiert werden und eignen sich daher für eine zonenweise Beheizung.
  • Flexible Installation: Viele Modelle können an der Wand montiert werden, während einige für die freistehende Verwendung konzipiert sind.
  • Keine Rohrleitungen erforderlich: Im Gegensatz zu wasserbasierten 

Zentralheizungsheizkörper benötigen elektrische Keramikheizungen, keine Wasserleitungen.

Bei der Wahl einer Keramikheizung geht es nicht darum, auf magische Weise mehr Wärme aus derselben elektrischen Energie zu erzeugen – denn alle elektrischen Widerstandsheizungen sind am Einsatzort grundsätzlich nahezu 100 % effizient. Der tatsächliche Vorteil liegt darin, wie die Keramikkonstruktion und moderne Steuerungen die Wärmeabgabe, die langfristige Wärmespeicherung und das gesamte Energiemanagement in Ihrem Zuhause optimieren.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Keramikkernheizungen tatsächlich funktionieren und wie ihre einzigartige Wärmespeichertechnologie dazu beiträgt, erhebliche Energieeinsparungen zu erzielen.

Wie funktionieren Keramikkernheizungen?

Das Funktionsprinzip einer Keramikheizung basiert auf der elektrischen Widerstandsheizung. Wenn elektrischer Strom durch ein Widerstandsheizelement fließt – das häufig aus keramischen Materialien, Keramikplatten oder anderen fortschrittlichen Heizmaterialien besteht – wird elektrische Energie in Wärme umgewandelt.

In anderen Anwendungen kann elektrischer Widerstand als Energieverlust betrachtet werden, beispielsweise bei der Stromübertragung. In einer elektrischen Heizung wird dieser Widerstand jedoch gezielt zur Wärmeerzeugung genutzt. Dies ist das grundlegende Prinzip hinter elektrischen Keramik-Heizgeräten, keramischen Flächenheizungen und vielen anderen Formen der elektrischen Heizung.

Widerstandsheizung auf molekularer Ebene

Um die Widerstandsheizung zu verstehen, ist es hilfreich, sich anzusehen, was im Heizmaterial auf mikroskopischer Ebene passiert.

Wenn sich Elektronen durch ein Widerstandsheizelement bewegen, wechselwirken sie mit Atomen, anderen Elektronen und Unregelmäßigkeiten innerhalb des Materials. Diese Wechselwirkungen übertragen elektrische Energie auf das atomare Gitter des Materials, erhöhen die molekulare Schwingung und erzeugen Wärme.

Dieser Prozess bildet die Grundlage der elektrischen Heizung. Die elektrische Energie wird in thermische Energie umgewandelt, die anschließend zur Erwärmung eines Raumes oder zur lokalen persönlichen Erwärmung genutzt werden kann.

Eine gut konzipierte Keramikheizung zielt darauf ab, diesen Prozess effektiv zu steuern, indem sie ein geeignetes Heizelement mit einem Keramikkern kombiniert, der Wärme aufnehmen, speichern und allmählich wieder abgeben kann. Moderne Keramikheizungen können außerdem präzise Thermostate und elektronische Steuerungen verwenden, um die Temperatur zu regulieren und unnötiges Heizen zu vermeiden.

 

Wärmeübertragungsmechanismen bei Keramikheizungen

Sobald im keramischen Heizsystem Wärme erzeugt wurde, muss sie an den umgebenden Raum übertragen werden. Keramikheizungen nutzen im Allgemeinen drei grundlegende Mechanismen der Wärmeübertragung: Wärmeleitung, Konvektion und Wärmestrahlung.

Das Verständnis dieser Mechanismen kann Ihnen dabei helfen, die richtige Art von Keramikheizung für Ihre Bedürfnisse auszuwählen, unabhängig davon, ob Sie eine Raumheizung für den gesamten Raum, eine zusätzliche Heizung oder eine stärker lokal begrenzte Wärme suchen.

Wärmeleitung

Wärmeleitung ist die direkte Übertragung von Wärme zwischen Materialien, die miteinander in Kontakt stehen.

In einer Keramikheizung wird die Wärme vom elektrischen Heizelement in den Keramikkern und anschließend durch die Struktur des Heizkörpers zu dessen Außenfläche übertragen.

Die Wärmeleitfähigkeit des Keramikmaterials beeinflusst, wie schnell sich die Wärme durch den Kern bewegt. Ein geeignetes Gleichgewicht ist wichtig: Das Material muss die Wärme effektiv übertragen und gleichzeitig eine sinnvolle Wärmespeicherung ermöglichen.

 

Konvektion

Konvektion entsteht, wenn sich warme Luft im Raum bewegt.

Wenn sich die Luft neben der beheizten Oberfläche eines Heizkörpers erwärmt, wird sie weniger dicht und steigt auf. Kühler Luft bewegt sich anschließend in Richtung des Heizkörpers und erzeugt ein kontinuierliches Zirkulationsmuster.

Einige Keramikheizungen nutzen natürliche Konvektion, während keramische Heizlüfter einen Ventilator verwenden, um die Luft aktiv über das Heizelement zu bewegen. Eine Keramikkernheizung, die für eine leise Raumbeheizung ausgelegt ist, nutzt normalerweise hauptsächlich natürliche Konvektion und Oberflächenstrahlung anstelle eines Ventilators.

Wärmestrahlung

Eine heiße Keramikoberfläche gibt auch infrarote Wärmestrahlung ab. Im Gegensatz zur Konvektion muss bei der Wärmestrahlung nicht zuerst die umgebende Luft erwärmt werden.

Sie kann Wärme direkt auf Personen in der Nähe, Möbel und andere Oberflächen übertragen.

Dies trägt zu der sanften, strahlenden Wärme bei, die mit vielen Keramikheizungen verbunden wird, und kann besonders dort nützlich sein, wo eine angenehme, lokal begrenzte Wärme gewünscht wird.

 

 

Hauptnachteile einer Keramikheizung

Höhere Anschaffungskosten: Keramikkernheizungen können in der Anschaffung teurer sein als einfache Flächenheizungen oder herkömmliche Elektroheizungen.
Kann langsamer reagieren: Ein Keramikkern kann länger brauchen, um seine vollständige Betriebstemperatur zu erreichen, als ein Heizlüfter, kann dafür aber die Wärme länger speichern.
Schwerere Konstruktion: Der Keramikkern erhöht das Gewicht, insbesondere bei größeren wandmontierten Modellen, wodurch die Installation anspruchsvoller werden kann.
Begrenzte Wärmespeicherung: Obwohl Keramikmaterialien nach dem Abschalten des Heizelements Wärme speichern können, bieten sie nicht die gleiche Art der langfristigen Wärmespeicherung wie herkömmliche Speicherheizungen.
Die Wärmeleistung hängt von der richtigen Dimensionierung ab: Eine zu kleine Keramikheizung kann Schwierigkeiten haben, einen schlecht isolierten Raum zu beheizen, während ein überdimensioniertes Modell den maximalen Stromverbrauch erhöhen kann, ohne die Effizienz zwangsläufig zu verbessern.
Installationsaspekte: Fest installierte Keramikheizungen können eine geeignete Wandbefestigung und eine elektrische Installation erfordern. Freistehende Modelle bieten mehr Flexibilität, müssen jedoch ebenfalls sicher und mit dem vom Hersteller empfohlenen ausreichenden Abstand aufgestellt werden.

Nicht alle Keramikheizungen sind gleich: Eigenschaften wie die Qualität des Keramikkerns, die Genauigkeit des Thermostats, die Programmierung und die Wärmeverteilung unterscheiden sich erheblich zwischen den Modellen. Daher sollte der Begriff „Keramik“ allein nicht als Garantie für eine überlegene Leistung betrachtet werden.

Welche verschiedenen Arten von Keramikheizungen gibt es?

Keramikheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, und die beste Option hängt davon ab, wie Sie Ihr Zuhause beheizen möchten. Für britische Haushalte liegen die wichtigsten Unterschiede darin, wie das Keramikmaterial Wärme speichert und abgibt, wie die Heizung installiert wird und wie sie gesteuert wird.

Elektrische Keramikheizungen mit Wi-Fi-Steuerung

Elektrische Keramikheizungen mit Wi-Fi-Steuerung kombinieren einen keramischen Heizkern mit intelligenten elektronischen Steuerungen. Sie können mit einer Smartphone-App oder einem kompatiblen Smart-Home-System verbunden werden, sodass Sie die Heizung aus der Ferne steuern können.

Typische Funktionen umfassen:

Wi-Fi- oder App-basierte Temperaturregelung
Wöchentliche Heizpläne
Digitale Thermostate
Eco- und Komfortmodi
Erkennung geöffneter Fenster
Frostschutz
Fernsteuerung zum Ein-/Ausschalten
Temperaturüberwachung
Urlaubs- oder Abwesenheitseinstellungen

Diese Heizkörper eignen sich besonders für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Homeoffices, in denen der Heizbedarf im Laufe des Tages variiert. Sie können beispielsweise programmieren, dass der Heizkörper den Raum vor Ihrer Ankunft erwärmt, anstatt ihn den ganzen Tag eingeschaltet zu lassen.

Smart Elektroheizung mit Keramikkern

 

Freistehende elektrische Keramikkernheizungen

Freistehende elektrische Keramikkernheizungen verwenden ein keramisches Heizelement oder einen keramischen Kern, sind jedoch dafür ausgelegt, auf dem Boden zu stehen, anstatt dauerhaft an einer Wand befestigt zu werden.

Sie sind eine praktische Option für:

Homeoffices
Schlafzimmer
Gästezimmer
Mietwohnungen
Wintergärten
Temporäre oder zusätzliche Beheizung

Der wichtigste Vorteil ist die Flexibilität. Sie können den Heizkörper dort aufstellen, wo zusätzliche Wärme benötigt wird, ohne ein fest montiertes Gerät installieren zu müssen.

Stellen Sie eine freistehende Heizung jedoch immer auf eine stabile, ebene Fläche und halten Sie den vom Hersteller empfohlenen Sicherheitsabstand ein.

 

Elektrische Wandheizung 

Wandmontierte Keramikkernheizungen sind als dauerhafte Heizlösung konzipiert. Sie eignen sich besonders dort, wo der Bodenbereich begrenzt ist, und können für ein saubereres, integrierteres Erscheinungsbild sorgen.

Sie eignen sich gut für:

Wohnzimmer
Schlafzimmer
Flure
Homeoffices
Küchen

Ein wandmontiertes Design kann außerdem dazu beitragen, den Boden frei zu halten und die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass der Heizkörper versehentlich umgestoßen wird.

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Keramik-Flächenheizungen

Keramik-Flächenheizungen kombinieren ein relativ schlankes Heizkörperdesign mit keramischer Heiztechnologie. Sie werden häufig für moderne Innenräume gewählt, da sie nah an der Wand angebracht werden können und nur wenig Bodenfläche beanspruchen.

Sie eignen sich je nach Nennleistung für die zusätzliche Beheizung oder die gezielte Beheizung eines Raumes.

Keramik-Heizlüfter

Keramik-Heizlüfter verwenden ein keramisches Heizelement zusammen mit einem Ventilator, um warme Luft in den Raum zu blasen.

Im Vergleich zu einer Keramikkernheizung vermitteln sie in der Regel schneller ein Wärmegefühl, da der Ventilator die erwärmte Luft aktiv verteilt.

Sie können nützlich sein für:

Schnelles Beheizen des Badezimmers
Homeoffices
Kleine Schlafzimmer
Punktuelle Beheizung
Kurze Zeiträume zusätzlicher Beheizung

Der Nachteil besteht darin, dass der Ventilator während des Betriebs Geräusche erzeugt und das Wärmegefühl weniger sanft sein kann als bei einer geräuschlosen Keramikheizung.

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Keramik-elektrospeicherheizung

Einige elektrische Heizkörper verwenden einen massiven Keramikkern, um thermische Trägheit zu erzeugen. Das Keramikmaterial nimmt Wärme auf, während das Heizelement in Betrieb ist, und gibt einen Teil dieser gespeicherten Wärme allmählich wieder ab, nachdem sich das Heizelement ausgeschaltet hat.

Diese werden manchmal als Trocken-Inertialheizungen oder Keramikkernheizungen bezeichnet.

Sie sollten nicht mit herkömmlichen Speicherheizungen verwechselt werden, die speziell dafür ausgelegt sind, große Wärmemengen zu speichern, häufig in Verbindung mit günstigen Stromtarifen außerhalb der Spitzenzeiten.

Infrarot-Keramikheizung

Eine Infrarot-Keramikheizung kombiniert keramische Heiztechnologie mit Infrarot-Wärmestrahlung. Anstatt die Raumluft ausschließlich durch Konvektion zu erwärmen, gibt die beheizte Keramikoberfläche Infrarotstrahlung ab, die Personen, Möbel, Wände und andere Oberflächen direkt erwärmen kann.

Das Funktionsprinzip ähnelt dem einer keramischen Flächenheizung: Ein elektrisches Heizelement erzeugt Wärme, die von der keramischen Oberfläche aufgenommen und anschließend als Wärmestrahlung an die Umgebung abgegeben wird. Dadurch kann sich die Wärme besonders angenehm und direkt anfühlen.

Infrarot-Keramikheizungen können besonders für folgende Anwendungen geeignet sein:

Wohnzimmer
Schlafzimmer
Homeoffices
Badezimmer
Arbeitsbereiche
Punktuelle oder zusätzliche Beheizung

Ein wichtiger Vorteil der Infrarot-Keramikheizung besteht darin, dass die Wärmestrahlung nicht ausschließlich auf die Erwärmung der Raumluft angewiesen ist. Dadurch kann sie in bestimmten Situationen ein unmittelbares Wärmegefühl erzeugen, insbesondere wenn sich Personen relativ nah an der beheizten Oberfläche befinden.

Wie bei anderen elektrischen Widerstandsheizungen entsteht jedoch keine zusätzliche Energieeffizienz allein durch die Verwendung von Infrarot- oder Keramikmaterialien. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt von der elektrischen Leistung, der Betriebsdauer, der Raumgröße, der Wärmedämmung, der gewünschten Temperatur und der Genauigkeit der Temperaturregelung ab.

Eine Infrarot-Keramikheizung kann daher besonders interessant sein, wenn eine Kombination aus keramischer Wärmespeicherung, direkter Wärmestrahlung, leisem Betrieb und präziser Temperaturregelung gewünscht wird.

 

Keramikkernheizung vs. alternative Heizkörpertypen

Merkmal / Heizkörpertyp Keramikkernheizungen Ölradiatoren Konvektionsheizungen Elektrische Flächenheizungen Infrarot-Keramikheizungen
Wärmespeicherung Ausgezeichnet(Speichert Wärme im Keramikkern; gibt bis zu 45 Minuten nach dem Ausschalten noch Wärme ab) Gut(Thermoflüssigkeit speichert Wärme gut, kühlt jedoch schneller ab als ein massiver Keramikkern) Schlecht(Kühlt nach dem Ausschalten nahezu sofort ab) Schlecht(Minimale thermische Masse; verliert Wärme schnell) Gut(Keramische Oberfläche speichert einen Teil der Wärme und gibt sie nach dem Ausschalten weiterhin als Wärmestrahlung ab)
Aufheizgeschwindigkeit Mittel–Schnell(10–15 Minuten, um vollständig aufzuheizen und mit der Wärmeabgabe zu beginnen) Langsam(20–30 Minuten zum Erwärmen des internen Ölreservoirs) Schnell(Warmluftkonvektion innerhalb weniger Minuten) Sehr schnell(Direkte Beheizung durch das Heizelement sorgt für sofortige Wärme) Schnell(Die beheizte Keramikoberfläche beginnt schnell mit der Abgabe von Infrarotwärme)
Komfortniveau Sehr hoch(Sanfte, gleichmäßige Strahlungswärme, die Oberflächen erwärmt, ohne die Luft auszutrocknen) Mittel(Gleichmäßige Wärmeabgabe, die jedoch stark auf passive Luftbewegung angewiesen ist) Niedrig–Mittel(Erzeugt warme und kalte Bereiche, Zugluft und kann die Raumluft austrocknen) Mittel(Schnelle Wärme an der Oberfläche, aber ungleichmäßige Raumtemperaturen) Sehr hoch(Direkte, angenehme Wärmestrahlung erwärmt Personen und Oberflächen, ohne ausschließlich auf die Erwärmung der Raumluft angewiesen zu sein)
Typische beste Anwendung Primärheizung für große Wohnzimmer, Schlafzimmer und Homeoffices Mobile Grundwärme, Gästezimmer oder gelegentliche zusätzliche Beheizung Schnelle, kurzzeitige Beheizung von selten genutzten Räumen oder Werkstätten Flure, kleine Gästezimmer oder kurze tägliche Heizperioden Direkte und zusätzliche Beheizung von Wohnzimmern, Schlafzimmern, Homeoffices und Bereichen, in denen eine angenehme Wärmestrahlung gewünscht wird
Betriebseffizienz Hoch(Reduziert den Stromverbrauch durch Nutzung gespeicherter Wärme während der Heizpausen) Mittel(Gute Energiebilanz bei mittellangen Heizperioden) Niedrig(Muss kontinuierlich Strom beziehen, um die Raumtemperatur aufrechtzuerhalten) Niedrig–Mittel(Benötigt aktive Stromzufuhr, um Wärme aufrechtzuerhalten)

Hoch(Kann durch direkte Wärmestrahlung und präzise Steuerung für eine effiziente Wärmeabgabe sorgen, wobei der tatsächliche Stromverbrauch von Leistung, Laufzeit und Raumbedingungen abhängt)

 

Sind Keramikheizungen günstig im Betrieb?

Eine Keramikheizung kann wirtschaftlich im Betrieb sein, wenn sie richtig dimensioniert ist und mit einer effektiven Temperaturregelung verwendet wird. Die Keramiktechnologie selbst macht Strom jedoch nicht günstiger.

Eine einfache Möglichkeit zur Schätzung der Betriebskosten ist:

Betriebskosten = Leistung (kW) × Betriebszeit (Stunden) × Strompreis (£/kWh)

Beispielsweise verbraucht ein Heizkörper mit 1.000 W bis zu 1 kWh pro Stunde, wenn er kontinuierlich mit voller Leistung betrieben wird.

Wenn Strom 30 Pence/kWh kostet:

1 kW × 1 Stunde × £0,30 = £0,30

Im tatsächlichen Betrieb kann ein Thermostat das Heizelement ein- und ausschalten, sobald der Raum die gewünschte Temperatur erreicht hat. Dadurch kann der tatsächliche Verbrauch niedriger sein als bei der Annahme eines kontinuierlichen Betriebs mit voller Leistung.

Die Dämmung Ihres Hauses, die Raumgröße, die Außentemperatur, die gewünschte Temperatur und der Heizplan beeinflussen die endgültigen Kosten.

Ist eine Keramikkernheizung im Betrieb günstiger als ein Ölradiator?

Ja, in den meisten alltäglichen Haushaltssituationen ist eine Keramikkernheizung im Betrieb günstiger als ein Ölradiator. Obwohl beide am Einsatzort 100 % des Stroms in Wärme umwandeln, zeichnen sich Keramikkernheizungen durch eine höhere thermische Effizienz aus, da massiver Keramikstein Wärme wesentlich länger speichert als Thermoöl. Sobald sie vollständig aufgeheizt ist (was nur 10 bis 15 Minuten dauert), kann eine Keramikheizung ihr Heizelement vollständig ausschalten und weiterhin bis zu 45 Minuten lang angenehme Strahlungswärme an den Raum abgeben, ohne dabei Strom zu verbrauchen.

Im Gegensatz dazu benötigen Ölheizungen länger zum Aufheizen (20 bis 30 Minuten) und kühlen schneller ab, wodurch sich das Heizelement häufiger einschalten muss, um die Raumtemperatur aufrechtzuerhalten. In Kombination mit präzisen integrierten digitalen Thermostaten sorgen Keramikkernheizungen für einen deutlich effizienteren Betriebszyklus – sie beziehen nur während eines Teils jeder Stunde aktiv Strom –, wodurch der Gesamtstromverbrauch sinkt und sie für die tägliche Raumbeheizung deutlich günstiger im Betrieb werden.

Wie wählt man die richtige Keramikkernheizung aus?

1. Kostenüberlegungen bei Keramikkernheizungen

Keramikkernheizungen:

Verbrauchen die gleiche Menge Strom wie andere elektrische Heizungen
Benötigen weniger häufige Stromzufuhr, um effektiv zu funktionieren
Sorgen für einen gleichmäßigeren Komfort mit weniger Leistungsspitzen

Dadurch sind sie besonders effektiv in Kombination mit:

Smarten Thermostaten
Zeitplänen für die zonenweise Beheizung
Vorausschauender oder adaptiver Startsteuerung

2. Auswahl der Heizleistung einer Keramikheizung

Die Wahl der richtigen Heizleistung ist wichtiger, als einfach die leistungsstärkste verfügbare Heizung zu kaufen.

Als grobe Orientierung:

Bis zu 6 m²: etwa 400–600 W
6–12 m²: etwa 600–1.200 W
12–20 m²: etwa 1.200–2.000 W
20–30 m²: etwa 2.000–3.000 W

Dies sind nur allgemeine Richtwerte. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Deckenhöhe, der Dämmung, der Fensterfläche, den Außenwänden, der Raumnutzung und dem lokalen Klima ab.

Eine ordnungsgemäß berechnete Heizlast bietet eine zuverlässigere Grundlage für die Auswahl der Heizleistung.

Eine leichte Überdimensionierung kann sinnvoll sein, da die Heizung dadurch genügend Kapazität hat, um die gewünschte Temperatur auch bei kälteren Bedingungen aufrechtzuerhalten. Ein unnötig großes Heizgerät macht einen Raum jedoch nicht automatisch energieeffizienter.

3. Programmierung Ihrer Keramikheizung

Die Programmierung ist eine der nützlichsten Funktionen einer modernen Keramikheizung.

Anstatt einen Raum kontinuierlich zu beheizen, können Sie einen Zeitplan erstellen, der sich danach richtet, wann der Raum genutzt wird.

Zum Beispiel:

Morgen: angenehme Temperatur vor dem Aufstehen
Tagsüber: niedrigere Temperatur, während der Raum leer ist
Abend: angenehme Temperatur während der Nutzung
Über Nacht: reduzierte Temperatur

Ein Wochentimer kann besonders für Menschen mit vorhersehbaren Arbeits- oder Schlafgewohnheiten nützlich sein.

4. Für Schlafzimmer und Wohnzimmer

Keramikkernheizungen eignen sich gut für Schlafzimmer und Wohnzimmer, in denen eine leise, gleichmäßige und komfortable Beheizung wichtiger ist als kurze Schübe heißer Luft.

Achten Sie auf:

Präzise digitale Thermostate für stabile Raumtemperaturen
Wöchentliche Programmierung passend zu Ihrem Tagesablauf
Erkennung geöffneter Fenster zur Reduzierung unnötiger Heizleistung
Eco- und Komfortmodi
Geräuscharmen oder geräuschlosen Betrieb
Geeignete Heizleistung für die Raumgröße

Für Schlafzimmer kann eine programmierbare Heizung die Temperatur über Nacht reduzieren und den Raum vor dem Aufstehen erwärmen. In Wohnzimmern kann eine zeitgesteuerte Heizung während der Stunden, in denen der Raum genutzt wird, für angenehme Wärme sorgen.

5. Für Badezimmer

Keramikkernheizungen können in Badezimmern eingesetzt werden, jedoch sind die Anforderungen an elektrische Sicherheit und Installation besonders wichtig.

Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass:

Der Heizkörper über eine geeignete IP-Schutzart für den vorgesehenen Standort im Badezimmer verfügt.
Er gemäß den Anweisungen des Herstellers für die Verwendung im Badezimmer geeignet ist.
Er, sofern erforderlich, außerhalb der geltenden Schutzbereiche installiert wird.
Die Installation den relevanten britischen Anforderungen an die elektrische Sicherheit entspricht.

Für viele Badezimmer kann ein elektrischer Handtuchheizkörper oder ein speziell entwickelter trockener elektrischer Wärmespeicher-Heizkörper eine praktischere Option sein, insbesondere wenn Sie neben dem Raum auch Handtücher erwärmen möchten.

6. Für Homeoffices

Eine Keramikheizung kann eine gute Wahl für ein Homeoffice sein, da sie eine gleichmäßige, leise Wärme ohne das kontinuierliche Geräusch eines Heizlüfters bietet.

Dies ist besonders nützlich, wenn Sie mehrere Stunden an einem Schreibtisch arbeiten, da selbst kleine Temperaturschwankungen den Komfort beeinflussen können.

Achten Sie auf:

Präzise thermostatische Steuerung
Wöchentliche Programmierung
Eco-Modus
Geräuscharmen Betrieb
Wi-Fi- oder App-Steuerung
Erkennung geöffneter Fenster

Eine programmierbare Heizung kann so eingestellt werden, dass sie das Büro kurz vor Beginn des Arbeitstages erwärmt und die Temperatur nach Feierabend reduziert, wodurch unnötiges Heizen während der Raum leer steht vermieden wird.

7. Wie wählt man eine energieeffiziente Keramikheizung aus?

Wenn Sie eine energieeffiziente Keramikheizung auswählen, sollten Sie sich nicht allein auf das Wort „Keramik“ oder die angegebene Effizienz verlassen. Die zuverlässigste Methode, verschiedene Modelle zu vergleichen, besteht darin, reale Testdaten zu betrachten.

Idealerweise sollten Sie Heizkörper unter denselben Bedingungen vergleichen – beispielsweise bei gleicher Raumgröße, Ausgangstemperatur, Zieltemperatur und Heizdauer – und ihren tatsächlichen Stromverbrauch mit einem Energiezähler messen. Eine Heizung, die unter identischen Testbedingungen dieselbe Raumtemperatur erreicht und aufrechterhält und dabei weniger Strom verbraucht, kann einen wesentlich aussagekräftigeren Hinweis auf die Effizienz liefern als Marketingaussagen.

Beim Vergleich von Testergebnissen sollten Sie auf Folgendes achten:

Energieverbrauch (kWh): Messen Sie, wie viel Strom die Heizung über einen definierten Zeitraum tatsächlich verbraucht.
Aufheizzeit: Prüfen Sie, wie schnell die Heizung den Raum auf die gewünschte Temperatur bringt.
Temperaturstabilität: Ein guter Thermostat sollte die gewünschte Temperatur ohne übermäßige Heizzyklen aufrechterhalten.
Betriebszyklus: Vergleichen Sie, wie lange das Heizelement eingeschaltet bleiben muss, um dieselbe Raumtemperatur aufrechtzuerhalten.
Wärmespeicherung: Ein Keramikkern, der nach dem Ausschalten des Heizelements nutzbare Wärme speichert, kann zu einer gleichmäßigeren Beheizung beitragen.
Betriebskosten: Wandeln Sie den gemessenen Stromverbrauch anhand Ihres tatsächlichen Stromtarifs in Kosten um.

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Funktionen, die zur Reduzierung des Stromverbrauchs beitragen können

Obwohl keine Keramikheizung durch Widerstandsheizung mehr Wärme erzeugen kann, als sie an elektrischer Energie verbraucht, können bessere Steuerungen die unnötige Betriebszeit reduzieren.

Achten Sie auf Funktionen wie:

Präziser digitaler Thermostat: Hilft zu verhindern, dass der Raum überhitzt wird, und reduziert unnötiges Heizen.
Wöchentliche Programmierung: Beheizt den Raum automatisch nur dann, wenn er normalerweise genutzt wird.
Wi-Fi- und App-Steuerung: Ermöglicht es Ihnen, die Heizung aus der Ferne herunterzuregeln oder auszuschalten, wenn sich Ihre Pläne ändern.
Erkennung geöffneter Fenster: Erkennt einen plötzlichen Temperaturabfall und kann die Heizung vorübergehend reduzieren oder stoppen.
Eco-Modus: Verwendet eine niedrigere Zieltemperatur oder ein angepasstes Heizverhalten, um den Energieverbrauch zu reduzieren.
Adaptive Temperaturregelung: Passt den Heizbetrieb an die Raumtemperatur und die Heizgewohnheiten an.
Raumweise Zonierung: Ermöglicht die Beheizung genutzter Räume, ohne unnötigerweise das gesamte Haus zu beheizen.
Frostschutzmodus: Hält eine niedrige Temperatur aufrecht, wenn ein Raum nicht genutzt wird, anstatt ihn kontinuierlich auf Komforttemperatur zu beheizen.
Präzise Temperatursensoren: Eine bessere Messung kann dazu beitragen, unnötiges Heizen aufgrund ungenauer Temperaturmessungen zu vermeiden.

Verwandt: Elektroheizung sparsam: Wie Sie Ihr Zuhause heizen, ohne Ihre Stromrechnung in die Höhe zu treiben? 

Installation und Sicherheitstipps für Keramikkernheizungen

Grundlagen der Installation

Wandmontiert: Verwenden Sie die mitgelieferten Halterungen und geeignete Wandbefestigungen.
Steckfertig: Schließen Sie das Gerät nur an eine entsprechend ausgelegte Steckdose an.
Festverdrahtet: Feste elektrische Anschlüsse sollten von einer qualifizierten Elektrofachkraft installiert werden.
Keine Rohrleitungen erforderlich: Keramikheizungen arbeiten unabhängig von den Rohrleitungen der Zentralheizung.

Können Sie Keramikkernheizungen selbst installieren?

Ja, bei geeigneten steckerfertigen Modellen, vorausgesetzt:

Die Steckdose und der Stromkreis sind korrekt ausgelegt.
Keine fest installierte Verkabelung wird verändert.
Die Anweisungen des Herstellers werden befolgt.
Festverdrahtete Modelle werden von einer qualifizierten Elektrofachkraft installiert.

Tipps für die professionelle Installation

Tipp 1: In der Nähe eines Fensters positionieren
Die Installation unter oder in der Nähe eines Fensters kann dazu beitragen, kühlere Luft auszugleichen und die Wärmeverteilung zu verbessern.

Tipp 2: Große Möbel vermeiden
Halten Sie den Heizkörper von Sofas, Kleiderschränken und anderen Gegenständen fern, die den Luftstrom blockieren.

Tipp 3: Ausreichenden Abstand einhalten
Halten Sie den vom Hersteller empfohlenen Abstand oberhalb, unterhalb und rund um den Heizkörper ein.

Tipp 4: Die richtige Höhe wählen
Als allgemeine Orientierung können wandmontierte Modelle etwa 10–15 cm über dem Boden angebracht werden, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt.

Tipp 5: Vorhänge freihalten
Lassen Sie nicht zu, dass Vorhänge, Bettwäsche oder andere weiche Einrichtungsgegenstände den Heizkörper bedecken.

Tipp 6: Eine geeignete Wand wählen
Eine solide Außenwand kann eine gute Wärmeverteilung ermöglichen; verwenden Sie geeignete Befestigungen für Gipskarton- oder Ständerwände.

Tipp 7: Geschlossene Bereiche vermeiden
Installieren Sie das Gerät nicht in engen Nischen, hinter Türen oder in eingeschränkten Bereichen, sofern dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Tipp 8: Thermostat schützen
Halten Sie Temperatursensoren von direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und anderen Wärmequellen fern.

Tipp 9: Heizpläne verwenden
Legen Sie wöchentliche Zeitpläne fest, um Räume nur dann zu beheizen, wenn sie genutzt werden.

Tipp 10: Vor der Verwendung prüfen
Stellen Sie sicher, dass der Heizkörper sicher montiert, frei von Hindernissen und ordnungsgemäß angeschlossen ist, bevor Sie ihn einschalten.

 

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Hauptmerkmale:
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  • Intelligente Energieeinsparung: Bietet 24/7-Wochenprogrammierung, Offene-Fenster-Erkennung und Energieverbrauchsverfolgung in Echtzeit über ein LCD-Display.
  • Flexible Smart-Modi: Enthält Komfort-, Eco- und Frostschutzmodi mit einem präzisen digitalen Thermostat (5 °C bis 29 °C).
  • Sicher & Wasserdicht: IP24-Spritzwasserschutz für den Einsatz im Badezimmer, ausgestattet mit Schutzklasse II Doppelisolierung und Überhitzungsschutz.
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  • Smarte WLAN- & App-Steuerung: Passen Sie Temperatur, Modi und Zeitpläne jederzeit mühelos über Ihr Smartphone an.
  • PID-Temperaturpräzision: Hält die Raumtemperatur exakt konstant, eliminiert Kältebrücken und reduziert den Energieverlust um 10–20 %.
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  • Sicher & Leise: Lüfterloser Betrieb mit IP24-Badezimmerschutz, Überhitzungsschutz und vollständigen europäischen Sicherheitszertifizierungen.


FAQs

Sind Keramikheizungen gut?

Ja. Keramikheizungen können eine gute Wahl für eine leise, gleichmäßige und kontrollierbare Raumbeheizung sein. Sie bieten eine gute Wärmespeicherung und eignen sich besonders für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Homeoffices. Ihre Effizienz hängt jedoch stärker von präzisen Steuerungen, der richtigen Dimensionierung und der Art der Nutzung ab als vom Keramikmaterial selbst.

Sind Keramikheizungen laut?

Im Allgemeinen nein. Die meisten Keramikheizungen arbeiten geräuschlos, da sie natürliche Konvektion und Wärmestrahlung anstelle eines Ventilators nutzen. Daher eignen sie sich besonders gut für Schlafzimmer, Arbeitszimmer und andere ruhige Räume.

Sind Keramikheizungen teuer im Betrieb?

Nicht unbedingt. Ihre Betriebskosten hängen hauptsächlich von der Leistung, der Betriebsdauer, der Raumdämmung und Ihrem Stromtarif ab. Thermostate, Timer und intelligente Steuerungen können dazu beitragen, unnötigen Stromverbrauch zu reduzieren.

Verbrauchen Keramikheizungen viel Strom?

Sie können bei einem kontinuierlichen Betrieb mit hoher Leistung erheblich Strom verbrauchen. Eine richtig dimensionierte Heizung mit einem präzisen Thermostat und einem programmierten Heizplan kann jedoch unnötigen Verbrauch reduzieren. Die keramische Konstruktion selbst macht eine elektrische Heizung nicht grundsätzlich günstiger im Betrieb.

 

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